Oreo-Cheesecake

March 24, 2013

Manche Sachen wollte man schon immer mal ausprobieren, aber bis man es endlich tut, vergehen Monate (oder, in diesem Fall, Jahre). Aber jetzt – et voilá, ein Oreo-cheesecake, anlässlich Hamtis Geburtstag.

Was man dafür braucht:
1 Packung Oreos
Etwas Butter
ca. 600-700g Frischkäse
Etwas Zucker
Ein Päckchen Vanille  (Dr. Oetker o.Ä.)
3 Eier

1. Oreos in einem Gefrierbeutel zerstoßen. Gröbere Stückchen zu späteren dekorativen Zwecken zusammen mit ein paar Esslöffeln der Krümel beiseite legen. Butter schmelzen und zusammen mit den restlichen Oreokrümeln zu einem Kuchenboden vermischen und in eine Springform drücken (es empfielt sich, Backpapier mit in die Springform auf den Boden zu klemmen, um den Kuchen später besser aus der Form lösen zu können).

2.  Frischkäse, Vanille und Eigelb verquirlen. Reste der Oreokrümel und einige größere Stückchen unterrühren, mit Zucker abschmecken. Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterheben. Frischkäsemasse in die Form geben. Bei 175C° ca. 45 Minuten backen bis die Mitte des Kuchens langsam wieder absackt. Über Nacht auskühlen und durchziehen lassen.

 

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Öfter mal schöne Sachen vorzustellen habe ich mir schon ewig vorgenommen, aber drangesetzt habe ich mich nie. Bei dem tristen Winterwetter gerade ist das allerdings genau das richtige. Kennt ihr schon das Mädchen, das gerne schwebt?

Auch wenn ihr Blog leider seit zwei Jahren nicht mehr geupdated wurde ist er mehr als nur einen Besuch wert. Aus ganz alltäglichen Situationen werden plötzlich Fotos, die etwas unauffällig Wunderbares an sich haben und den Eindruck vermitteln, man müsste nur ein bisschen seine Perspektive verändern, um aus dem Alltag etwas Besonderes zu machen. Vielleicht ist es ja genau so.
Ich hätte ja auch Lust, sowas mal auszuprobieren…

Alle in diesem Beitrag gezeigten Bilder entstammen ihrem Blog, das Copyright liegt bei Natsumi Hayashi.

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Winterwetter

March 17, 2013

Und schon wieder schneit es. So langsam könnte der Frühling doch wirklich Einzug halten – die Tage sah es schon so vielversprechend aus… Immerhin einen Strauß Weidenzweige habe ich auf dem Schreibtisch stehen. Als neulich die Abendsonne darauf schien hätte man meinen können, der Winter sei schon lange vorbei.
Übrigens gibt es, auch wenn es im Blog selbst manchmal recht still ist, hier mehr oder weniger Fotos zu sehen (werden auch rechts in der Sidebar angezeigt) – und auch auf Twitter bin ich zu finden. :) Ich bin also nicht gänzlich verschwunden, selbst wenn ich nicht die Zeit finde, in den Blog zu schreiben.

…ist ein handfester Vorrat davon stets angeraten – und außerdem der ideale Anlass, nach so langer Pause wieder zu bloggen.

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Für Erdnussbutter-Cups, die gestern in einer Pralinensession mit B. entstanden sind und geschmacklich sehr nahe an Cadbury’s Wunderbar kommen, braucht man (frei nach meiner Erinnerung):

- ein Glas Erdnussbutter
- eine Packung Butterkekse
- etwas Puderzucker
- Kuvertüre

Butterkekse in einen Gefrierbeutel geben und solange malträtieren, bis man über Butterkeksstaub verfügt. Zusammen mit der Erdnussbutter ein einer Schüssel zu einer Art Mürbeteig verkneten, nach Bedarf für Konsistenz und Geschmack Puderzucker dazugeben.
Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Pralinenförmchen mit je einem guten Klecks bestücken, dann Erdnussbutter-Keks-Masse zu kleinen Kugeln formen und in die Förmchen geben. Mit Kuvertüre auffüllen, erkalten lassen.
Et Voila!

Richtig Winter

December 8, 2012

Richtig Winter, das ist für mich nichts, das ich so recht an Schneemengen oder Datum ausmachen kann – Richtig Winter ist ein Gefühl. Richtig Winter ist düstee Abenddämmerung, kahle Bäume, klirrende Kälte und ein Gefühl wie bei Astrid Lindgren. Ich habe ewig kein richtiges Wintergefühl mehr gehabt.
Aber heute war richtig Winter, und auch wenn ich leider wie so oft nur das Handy dabei hatte – ein paar Fotos sind doch schön geworden.

Zu aller Begeisterung kommt übrigens noch ein Teefund im Internet – dort habe ich endlich den Tee wiedergefunden, den ich im ersten Winter meines Studiums immer getrunken habe – daß ich ihn nun im letzten Winter auch trinken kann macht mich wunderbar nostalgisch – wie auch der Geruch, der mir in der Nase stieg, als ich die Packung öffnete.

Richtig Winter ist wunderbar!

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Büchersonntag #15

November 18, 2012

Willkommen zum Büchersonntag!
Für diejenigen, die neu dabei sind, nur ganz kurz zum Prinzip: (Fast) jeden Sonntag gibt es hier eine Bücherfrage. Nun sind Bücherfragen als solche keine sonderliche Neuerfindung – dennoch hoffe ich, daß es mir gelingt immer wieder neue, interessante Fragen zu finden die über das übliche “was liest du gerade” hinaus gehen.
Geantwortet werden darf in Text, Bild, beidem oder ganz anders. Mitmachen herzlich erwünscht!

*

Büchersonntag #15:

Welches Buch (wieder) lesen zu können hast du dich in letzter Zeit gefreut?

Das war bei mir Der Hobbit von Tolkien – anlässlich des bald endlich erscheinenden Filmes natürlich (Wer erinnert sich noch an die Ernüchterung nach Herr der Ringe Teil 3, daß man im nächsten Winter nicht mehr für einen neuen Teil ins Kino konnte? Endlich dürfen wir wieder!).
Das Buch hat tatsächlich auch so eine Art Vorgeschichte bei mir. Als ich klein war, war mein älterer Cousin großer Tolkienfan, und hat mir das Buch im späten Grundschulalter geliehen. Meine Mutter hatte allerdings Bedenken, daß es zu unheimlich für mich sein könnte (Drachen, Zwerge, Hobbits!) – schwupp, war das Buch weg. Jahre später hat sie mir dann eine eigene Ausgabe geschenkt, aber aus unerfindlichen Gründen war, obwohl ich da schon Fantasy gelesen habe wie kaum ein anderes Genre, mein Interesse nicht so groß. Vielleicht kam es mir zu sehr wie ein Kinderbuch vor – Ironie des Schicksals. Bis heute bin ich mir nicht sicher, ob ich es je ganz gelesen habe, ich erinnere mich an kaum etwas. Traurig ist das! – Und darum habe ich es die Tage wieder herausgeholt, die gute, alte DTV Junior Ausgabe (mit gekürzten Gedichten steht vorn drin, eine Frechheit! :( ) und freue mich, Kinderbuch hin oder her, jeden Tag darauf, ein neues Kapitel zu lesen.

Und ihr? :)

Büchersonntag #14

November 10, 2012

Willkommen zum Büchersonntag!
Für diejenigen, die neu dabei sind, nur ganz kurz zum Prinzip: (Fast) jeden Sonntag gibt es hier eine Bücherfrage. Nun sind Bücherfragen als solche keine sonderliche Neuerfindung – dennoch hoffe ich, daß es mir gelingt immer wieder neue, interessante Fragen zu finden die über das übliche “was liest du gerade” hinaus gehen.
Geantwortet werden darf in Text, Bild, beidem oder ganz anders. Mitmachen herzlich erwünscht!

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Büchersonntag #14:

Diesmal stammt die Frage von Andrea und ihrem Nähgestöber – ich durfte sie mit rüber zum Büchersonntag nehmen. :)

Welches sind deine schönsten Buchausgaben?

Bei der Frage habe ich jubiliert – ich liebe schöne Buchausgaben nämlich, und es gibt ein paar Bücher, die ich klammheimlich ein zweites Mal kaufe, wenn ich auf dem Flohmarkt oder im 2nd-hand eine schöne Ausgabe sehe – am liebsten wenn sie schon älter sind. Meine liebsten hier auf einem Blick:

The Adventures of Sherlock Holmes von Sir Arthur Conan Doyle und Emma von Jane Austen, beide englisch. In ersterem steht leider keine Jahreszahl, rein optisch würde ich aber sagen, es stammt wie die Ausgabe von Emma (1950) aus den späten 40ern oder frühen 50ern.

Diverse Bände Nesthäkchen von Else Ury – mein größer Schatz! Ebenfalls in den Jahren um 1950 erschienen. Die alten Ausgaben sind noch mit Hochglanz-illustrationen versehen und einfach wunderschön. Ich habe sie vom Flohmarkt, und sie waren in relativ erbärmlichem Zustand, aber mit etwas Kleber ist es zumindest besser geworden.

Dann sammle ich – hier beispielhaft an Erich Kästners Fabian und John Boynes Der Junge im gestreiften Pyjama – diese wunderbaren Kleinformate die diverse deutsche Verlage derzeit herausbringen. Ich liebe sie einfach, ob die herrlichen, in Stoff gebundenen dtv-Ausgaben oder die noch etwas kleineren, eleganten Fischer Versionen. Allein weil ich sie so hübsch fand, bin ich schon in den Besitz diverses Bücher geraten, die ich andersfalls nie gekauft hätte – und meist wäre es schade drum gewesen, weil die Bücher sich als ziemlich gut herausstellten.

Zu guter letzt eine Ausgabe von Emily Brontes Wuthering Heights, die ich damals nur wegen der tollen goldenen Seitenkanten gekauft habe – konnte ich da Widerstehen? Konnte ich nicht.

Und ihr so? :)


November

November 9, 2012

Diesen Monat muß man loben -
keiner kann wie dieser toben,
keiner so verdrießlich sein
und so ohne Sonnenschein

(Dieses vollkommen süße Kindergedicht hat mir eine Kommilitonin in meinem 2. Semester beigebracht – ich mags bis heute.)

Auch wenn ich schon weit verdrießlichere November gesehen habe als der, der sich zur Zeit dort draußen herumtreibt – trotzdem habe ich (die große Kälte kommt schon noch!) endlich das tolle Lana Grossa Baby Alpaka Garn verarbeitet, daß ich vor zwei Jahren mal gekauft habe weil es so unglaublich weich und schön war. Nur, daß ich dann nicht wusste, was ich daraus machen sollte.
Jetzt ist daraus ein Multnomah geworden – das habe ich schon vor Jahren mal stricken wollen, aber nie so recht Wolle und Muße gehabt, dabei ist es so ein einfaches und effektives Muster. :)
Das Tuch ist wunderbar weich und warm und schmiegt sich herrlich an – ich glaube, das war eines der schönsten Garne, das ich je verstrickt habe.

DIY: Tischlaterne

November 3, 2012

Laternenbasteln – das war zu Kindergarten- und Grundschulzeiten das schönste im November. Ob die “richtige” fürs Martinssingen oder kleinere, die, mit Teelichtern bestückt, in der ganzen Wohnung standen oder an alle möglichen und unmöglichen Leute verschenkt wurden (Ich erinnere mich dunkel, mit etwa 7 meinen zu der Zeit studierenden Cousins zu Weihnachten mal grob 20 derartige Bastelwerke vermacht zu haben). Transparentpapier und alles, was man damit machen konnte, war mein Schönstes.

Meine letzte Laterne lag nun aber doch sicher 15 Jahre zurück – bis es mich letzte Woche überkam. In einem Laden hopste mir ein Block Transparentpapier einfach so in den Einkaufskorb (Ehrlich! Ich kann nichts dafür!), und da wars geschehen – eine Laterne musste her. Und weil ich aus ungeklärten Gründen keinerlei Herbstdeko besitze, war schnell klar, was es wird.

Tada – meine Herbstlaterne für den Tisch. :)

Man nehme: Ein leeres Ikea-Kerzenglas (einfach nach dem Ausbrennen restlichen Wachs entfernen, spülen, Teelicht rein), Tonkarton in braun oder Orange, Transparentpapier in weiß und Orange, eine Schere, Kleber.

  • Aus Tonkarton ein ‘Gerüst’ entsprechend des Kerzenglases schneiden, und in vier gleiche Bereiche unterteilen. Fenster ausschneiden, so daß nur die leeren Rahmen bleiben.
  • Die Rahmen abwechselnd mit weißem und farbigem Transparentpapier hinterkleben
  • Aus Tonkarton und Transparentpapier Blätter ausschneiden und auf die farbigen Flächen der Laterne kleben
  • Die beiden schmalen Seiten der Laterne in der Runde zusammenkleben – fertig. Teelicht an und los gehts mit den gemütlichen Herbstabenden. :)

Und wie macht ihr euch den Herbst schön?

Ein Tag Nordsee

November 2, 2012

Einfach ins Auto steigen, losfahren und erst an der Nordsee wieder aussteigen, das war eine der Sachen die ich als Kind mit “erwachsen!” verbunden habe. Da derartige Unterfangen aber wirtschaftlich katastrophal wären (ich wohne immerhin etwa 3 Stunden von der Nordsee entfernt), blieb es immer bei entsagungsvollem Seufzen und stillem Neid denen, die weiter nördlich wohnen. Dabei ist die Nordsee, Spritpreise hin oder her, so herrlich, daß ich manchmal platzen könnte vom Wunsch, am Wasser lang zu laufen, Wellenrauschen und Möwenschreie zu hören.
Und darum, der Wirtschaftlichkeit zum Trotz, sind F. und ich gestern ins Auto gestiegen, losgefahren, und erst an der Nordsee wieder ausgestiegen. Nur für ein paar Stunden. Und trotzdem war es einfach wunderbar. :)

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